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Neuigkeiten

13.05.2016

Als vorletztes Bundesland hat Brandenburg unlängst eine Rauchwarnmelderpflicht für Neu- und Bestandsbauten verabschiedet.
Ab 1. Juli 2016 tritt die Neuverordnung in Kraft.

13.05.2016

Anlässlich des „Tags des Rauchwarnmelders“ am Freitag, den 13. Mai, empfehlen die Johanniter, die lebensrettenden Geräte in allen Wohnungen zu montieren.

 

 

HEIZKOSTENVERTEILER

Der elektronische Heizkostenverteiler (HVE) ist ein Gerät zur verbrauchsabhängigen Berechnung von Heizkosten und wird direkt am Heizkörper befestigt. Er ist kein Messgerät im Sinne der Eichordnung, sondern ein Erfassungs- und Verteilgerät – im Vergleich zum Wärmezähler oder Wärmemengenzähler – da es keine physikalische Größe misst, sondern lediglich dimensionslose Einheiten. Erst durch Verhältnisrechnung der Erfassungsergebnisse mehrerer gleichartiger Heizkostenverteiler - gleichen Herstellers und Model - lassen sich in der Heizkostenabrechnung die individuellen Heizkosten der einzelnen Nutzer ermitteln.

Die Wärmeabgabe des Heizkörpers wird über Messfühler erfasst und numerisch auf dem Display angezeigt.

1-Fühler-Gerät: ohne raumseitiger Temperaturerfassung

1-Fühler Heizkostenverteiler werden dort eingesetzt, wo normale Umgebungstemperaturen herrschen. Auch Heizkörper, die durch Einrichtungsgegenstände abgedeckt oder zugestellt sind, werden in der Regel mit 1-Fühler Erfassungsgeräten ausgestattet, da ein 2-Fühler Erfassungsgerät die tatsächliche Raumtemperatur auf Grund der Stauwärme nicht erfassen kann - Berechnung erfolgt mit fester Raumtemperatur als Bezugsgröße: 20 °C.

2-Fühler-Gerät: mit raumseitiger Temperaturerfassung

2-Fühler Heizkostenverteiler werden dort eingesetzt, wo es auf die genaue Erfassung der Umgebungstemperaturen ankommt und / oder Niedertemperatur-Heizanlagen vorhanden sind. Heizkörper, die durch Einrichtungsgegenstände abgedeckt oder zugestellt sind, erkennt das 2-Fühler Erfassungsgerät automatisch und stellt intern sein Erfassungsverhalten auf ein 1-Fühlerbetrieb um - Berechnung variablen Bezugs-Temperatur T-Luftsensor.

Gegenüber Verdunstungs-Heizkostenverteilern erzielen elektronische Messgeräte eine wesentlich genauere Wärmeerfassung und führen im Ergebnis zu einer verursachungsgerechteren Heizkostenabrechnung. Weitere Vorteile ergeben sich aus der stichtagsgenauen Messwerterfassung über den Memory-Speicher und der möglichen Selbstablesung bei einem Nutzerwechsel. Auch wird dem Nutzer ermöglicht den abgerechneten und in der Gerätetabelle angedruckten Zählerstand direkt mit dem Memory-Wert am Messgerät zu vergleichen und damit die Verbrauchswerte zu kontrollieren.